Historische Übersicht.

Was wir bisher wissen.

Historisches Umfeld

Der Kalte Krieg ist seit 30 Jahren beendet, doch seine Auswirkungen sind heute immer noch gegenwärtig. Die Rüstungsmaschinen auf beiden Seiten haben stets versucht, einen Vorteil gegenüber dem Feind zu erlangen. Keine noch so verabscheuungswürde Idee wurde von den Großmächten ausgelassen. Die Menschheit trägt dafür die Rechnung.

Vorsprung durch Unsichtbarkeit

Bereits in den 1940er Jahren wurden Experimente durchgeführt, Schiffe, Flugzeuge und Soldaten „unsichtbar“ zu machen. Doch jedem Fortschritt stand sofort eine Gegenmaßnahme gegenüber. So beschloss im Jahre 1954 der damalige Parteichef der KPdSU, Nikita Sergejewitsch Chruschtschow, die knappen Mittel für experimentelle Forschung an „Super-Soldaten“ zu bündeln. Auf den Ljachow-Inseln in der ostsibirischen See entstand 1955 der geheime Forschungskomplex „Tarakáshka“. Dort wurden über einen Zeitraum von zehn Jahren streng geheime Forschungen an „freiwilligen“ Elitesoldaten vorgenommen.

Aus den uns zugespielten Akten geht hervor, dass die UDSSR zu dieser Zeit schon über das radioaktive Isotop mit dem Namen „Katatonium 166“ verfügte. Mittels eines speziellen Transmutators gelang es den Wissenschaftlern, einen Soldaten auf die Gesamtgröße von 12cm zu verkleinern. Entgegen der Erwartungen war dieser Zustand permanent. Auf diese Weise wurden 824 Männer und Frauen dauerhaft verkleinert.

Einsatz der „Tarakáshka“

Der erste Einsatz der „Tarakáshka“ (zu Deutsch etwa „kleines Insekt“) fand im Jahr 1967 statt. Das Agentenduo Sergej Wolkow/ Darja Andrejewa sabotierte das amerikanische Weltraumprogramm. Auf einer Apollo-Kommandokapsel brach während einer Startsimulation der auf dem Starttisch stehenden Rakete Feuer aus. Die drei Astronauten Virgil Grissom, Edward H. White und Roger B. Chaffee starben.

Gegenspionage

Dem US-amerikanischen Geheimdienst gelang 1971 ein Zufallserfolg, als sie die russische „Tarakáshka“-Agentin Elena Baranowa in der Badewanne von Richard Nixon stellten. Es gelang dem Geheimdienst unter Verwendung von neu entwickelten Drogen die Agentin „umzudrehen“. Im Zuge der Gegenspionage kam das US-Militär in den Besitz der Schrumpfungstechnologie. Schon ein Jahr später verfügte auch die USA über ein Bataillon Kleinst-Soldaten.

Anschläge und Auftragsmorde

In den folgenden Jahren nutzten beide Seiten ihre Truppen, um sich im geheimen zu bekämpfen. Zahlreiche Morde und Anschläge gehen auf das Konto der „Little Killers“, wie sie im Pentagon bezeichnet wurden. Uns liegen geheime Unterlagen aus dem Büro von Jimmy Carter vor, aus denen hervorgeht, dass der Vorfall im Atomkraftwerk Harrisburg eine direkte Kampfhandlung der Kleinst-Soldaten beider Seiten war.

Glasnost und die Folgen

Mit Michail Sergejewitsch Gorbatschow wurde das „Tarakáshka“-Projekt eingestellt. Die verbliebenen Soldaten gingen in den Untergrund und gründeten mit den amerikanischen Pendants eine multinationale Organisation, die für Geld jeden noch so schmutzigen Auftrag annimmt. Unbemerkt von der Weltöffentlichkeit hat sich eine weitere menschliche Spezies etabliert, die im Verborgenen lebt und von dort aus operiert.

Heute

Die Organisation der LK wird von den Regierungen der Welt immer noch vertuscht. Die Mächtigen und Reichen nehmen ihre Dienste schamlos in Anspruch. Es bleibt uns also nur, Sichtungen und Anschläge zu dokumentieren und der breiten Masse zugänglich zu machen. Das ist unsere Aufgabe.